Entwicklung des Kleingartenwesens in Burg & Umgebung

Die Entwicklung der Kleingärten in Burg und Umgebung läßt sich bis in das 14. Jh. zurückverfolgen. Es begann mit einem Baumgarten in Neuenzinnen und mit der Anlegung von Kohlgärten für die Sauerkohlherstellung. Im 16. Jh. erhielten Burger Ratsherren Gärten als Teil ihrer Besoldung. Kolonisten schufen im 18. Jh. das „Gartenwerk“ an der Gartenstraße. Schon bald gab es in unserer Umgebung 472 Gärten.

Im Rahmen der Kleingartenaktion, die in Leipzig durch den Arzt Dr. Sehreber ausgelöst wurde, entstanden auch in unserer Heimat viele neue Anlagen auf Pachtbasis.

Genannt werden können nur einige Beispiele:

  • Schmeißersehe Maiblumengärtnerei an der Grabower Chaussee mit 60 Parzellen
  • Obstgärtner Benecke richtet in der Zerbster Chaussee 83 Parzellen ein
  • die Tacksehen Kleingärten entstanden in der Feldmark Bürgermark mit 40 Parzellen

Auch „Alte Lehmkuhle“, „Burger Prießnitzverein“, Gartenanlagen an der Wasserstraße, am Erkenthierweg und am Abhang des Flämingsteiges prägen noch heute das Stadtbild von Burg und Umgebung.

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